Cothrom na Fèinne? C-Löwen-Holland-Allstars verstehen kein schottisch.

Am Tag 2 der Easter Open ging es im ersten Spiel gegen UDI’19/CSU (Niederlande). Bei gefühlten 30 °C entwickelte sich ein leidenschaftliches Spiel. Aber die klaren Chancen hatten die Niederländer. In der 21. Minute tauchten plötzlich drei Niederländer frei vor Luke auf. Und Luke machte sich lang, ganz laaang und lenkte den Ball über die Latte. Die nachfolgende Ecke war eine leichte Beute. In der 27. Minuten hatten wir den Freistoß eigentlich schon geklärt. Aber nur eigentlich… ein holländisches Bein stocherte den Ball über die Linie. Der Schiri gab noch fast fünf Minuten Zusatzzeit. Aber es reichte nicht. Damit PS Karlsruhe vs. UDI’19/CSU 0:1.

Löwendompteur wollte gerade mit seiner Kabinenpredigt starten, da drängelte der Schiedsrichter schon. Nach nur drei Minuten Pause ging es in der prallen Sonne schon auf in die nächsten 30. Minuten. Im Spiel zwei ging es gegen den
Sædding Guldager IF (Dänemark). Die jungen Löwen waren froh, konnten sie es direkt besser machen. Während der Busfahrer sich einen Schattenplatz suchte, gaben die Jungs Vollgas. Genta hatte den Treffer des Turniers auf dem Schlappen. Aus 48,5 m setzte Genta eine Minute vor Schluss den Freistoß direkt an die Latte. Im Gegenzug riskierte Luke Kopf und Kragen und verhinderte den Gegentreffer. Folgerichtig: PS Karlsruhe vs. Sædding Guldager IF 0:0.

Im dritten Spiel ging es gegen den Drumsgard FC aus Schottland. Doch die Schotten kamen nicht im Kilt, dafür mit übertriebenen Ehrgeiz. Es wurde kein schönes Spiel. Viele Nicklichkeiten auf dem Platz und auf den Rängen. Die schottischen Fans hatten um 1610 Uhr schon ausreichend Sonne und Bier intus. Fairness = Fehlanzeige. Der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun, um das Spiel in geordnete Bahnen zu halten. Sensationell wie Loc dann die Ruhe behält und unseren Strafstoß verwandelte. Loc zeigte sich als Gentlemen des Sports. Er ignorierte wüste Beschimpfungen, Schikanen des Keepers und blieb cool, trifft und geht entspannt in unsere Hälfte zurück.
Nach dem Spiel wollten alle Jungs dann noch schnell zum Finalspiel der E-Junioren (Bericht folgt).

Mit Platz zwei in der Vorrunde haben die C-Löwen-Holland-AllStars ein sensationelles Turnier gespielt. Auch am Tag zwei waren die ersten beiden Spiele sehr eng. Darauf dürfen die Jungs mehr als stolz sein. Chapeau Jungs!
Aber Easter Open 2019 war mehr als nur ein Turnier. Es war ein gelungener Ausflug des C1-D1-E1-E2-Löwenrudels.
Danke allen mitgereisten Schlachtenbummlern, Eltern für die großartige Unterstützung. Danke an unseren Löwendompteur Timo und Lena! Ohne euch wären die Jungs um eine wertvolle Erfahrung ärmer.
Der Busfahrer.
PS: Cothrom na Fèinne – schottisch für FairPlay

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